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Tongariro Nationalpark


Kaum ein anderes Land auf der Welt hat derart viele verschiedene Landschaften zu bieten wie Neuseeland. Neben tropischen Regenwäldern und Gegenden mit gemäßigter Vegetation gibt es auch ganz skurrile Landschaften. Eine solche Landschaft findet man z.B. im Tongariro Nationalpark. Der Nationalpark befindet sich mitten im Tongariro Massiv, einem vulkanologisch sehr aktiven Gebiet ganz in der Nähe des Tauposees. Mit einer Höhe von 1968 Meter bildet der Tongariro den höchsten von insgesamt drei Vulkanen die das Bild der gesamten Landschaft prägen. Ihren heutigen Charakter erhielt die Landschaft nach der ersten Eruption vor etwa 260.000 Jahren.



Besonders das Gebiet um den Gipfel des Tongariro ist dabei überaus faszinierend. Hier kann man zahlreiche aktive Fumarolen, also Schächte aus denen Gase, z.B. Schwefeldampf, austreten. Die Gegend erinnert optisch sehr stark an die thermisch ebenfalls sehr aktiven Gegenden im Yellowstone Nationalpark in den USA. Der Tongariro Nationalpark wurde im Jahre 1894 gegründet und schließt neben dem Tongariro auch die anderen beiden Vulkane der Gegend ein. Mit weit über 100 Jahren ist der Park der älteste Nationalpark Neuseelands und gleichzeitig einer der ältesten Nationalparks auf der Welt.

Seit 1990 steht der Park nun auch unter dem Schutz der UNESCO die ihn zum "Weltnaturerbe" erklärt hat. Der Tongariro Nationalpark ist besonders bei Aktivurlaubern sehr beliebt, denn hier kann man wunderbar wandern aber auch Radfahren (Cross im Gelände) oder Bergsteigen. Besonders großer Beliebtheit erfreut sich dabei der Wanderweg zwischen dem Tongariro und Nagauruhoe, der sogenannte Tongariro Crossing. Touristisch ist das Ziel trotz seiner Einsamkeit recht gut erschlossen. Zahlreiche Hotels am Rande des Parks bieten sich zum Wohnen an und es finden täglich geführte Touren an die schönsten Orte der Gegend statt.