Neu Seeland Te Wahipounamu
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Neuseeland Te Wahipounamu - World Heritage Area


Auf der Südinsel Neuseelands befindet sich das „ Te Wahipounamu World Heritage Area „, das zahlreiche geschützte Naturlandschaften im Westen und Südwesten der Insel umfasst. Seit 1990 steht das Areal auf der Liste des UNESCO Weltnaturerbes. Es hat eine Gesamtfläche von 26.000qkm, wovon 18.000 qkm auf die vier zugehörigen Nationalparks entfallen. Weiterhin gehören dreizehn Landschafts- und vier Wildschutzgebiete, mehrere wissenschaftlich genutzte Areale und Stätten, die unter Denkmalsschutz stehen, zum Gebiet des „Te Wahipounamu“. Die Nationalparks „Mount- Cook“ und „Mount- Aspiring“ wurden nach den jeweiligen, über 3000 m hohen Bergen der Neuseeländer Alpen benannt, in deren Gebiet sie sich befinden. Der “Mount – Cook-Nationalpark“ ist mit 707 qkm der kleinste Park des Gebietes. Der „Westland- Nationalpark“ liegt an der Westküste und wurde 1960 eingerichtet.



Er wird vom Mount Tasman dominiert und hat mehrere große Gletscher. An der Küste steht ein großer, alter Regenwald. Das Gebiet an der Westküste ist das regenreichste Areal der Erde. Der größte Park des „Te Wahipounamu- Gebietes “ liegt in der am dünnsten besiedelten Region Neuseelands, an der Südwestspitze der Südinsel und hat eine Fläche von 12.570 qkm. Der " Fjordland-Park" entstand 1952 zum Schutz eines einzigartigen, atemberaubend schönen Landstriches, der jedes Jahr mehr als eine halbe Million Menschen anzieht. Eine der größten Ortschaften der Region ist Te-Ann, mit nur 2.000 Einwohnern. Für Touristen stehen in dieser kleinen Stadt 4.000 Betten und einige Läden und Restaurants zur Verfügung.

Der Westteil des Fjordlandes ist geprägt von tiefen Fjorden, wie dem Milford Sound und dem Doubt Sound, die von bis zu 2.000 m hohen Bergen umgeben sind. Zahlreiche Wasserfälle stürzen bis 500 m tief herab. Im Osten befinden sich die tiefsten und größten Seen des Landes. Die Berge des Fjordland Parks sind bis zu 274 m hoch. Bei Glaisnock, im nördlichen Teil befindet sich ein Areal von 124.000 ha, das für den öffentlichen Besuchverkehr geschlossen ist.