Neu Seeland Reisebericht - die Kiwi
Startseite | Impressum - Datenschutzerklärung
Headergrafik

Neuseeland Reisebericht - die Kiwi


Heute steht die Besichtigung von 'Kiwifruit Country' im Bay of Plenty bei der nah gelegenen Stadt Te Puke auf dem Programm. Te Puke gilt mittlerweile weltweit als Hauptstadt der Kiwifrucht. Ursprünglich kam die Kiwi aus dem chinesischen Yantzetal. Sie war in Neuseeland als chinesische Stachelbeere bekannt und wurde seit 1918 in Te Puke angebaut, jedoch erst Mitte der 1930er Jahre von einem Obstbauer namens Jim McLoughlin auf dem heimischen Markt angeboten. Später gelang es einem weiteren Züchter aus über 150 Kiwisorten eine Frucht zu züchten, die größer und saftiger war als die ursprüngliche chinesische Stachelbeere.



Auf 98 Prozent der Anbaufläche in Neuseeland gedeiht die grüne Hauptkiwisorte 'Hayward', benannt nach ihrem Züchter. Übrigens ist Kiwi der Spitzname, der im angelsächsischen Raum das Volk der Neuseeländer bezeichnet und Kiwi nennen sie sich auch selbst gerne. Kiwi ist eigentlich der Name eines neuseeländischen Vogels, der dafür bekannt ist, dass er verhältnismäßig große Eier legt und ein braunes Gefieder hat. Besser lassen sich die Frucht und ihr Herkunftsland nicht vermarkten.

Etwa Dreiviertel der neuseeländischen Kiwiernte wird in dem Gebiet um Te Puke an der Ostküste der Nordinsel eingebracht. Die Kiwiplantagen sind größtenteils im T-förmigen Spaliersystem aufgebaut. bis zu einer Höhe von zwei Metern ranken die Triebe oben zusammen und bilden ein grünes Dach, unter dem später dann die reifen Kiwifrüchte hängen. Die Früchte haben im Sommer eine ausreichende Größe erreicht und zwischen April und Mai kann mit der Ernte begonnen werden.





Weiter zu Teil 2