Neu Seeland Insel Rangitoto
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Die Insel Rangitoto in Neuseeland


Das ungewöhnlichste Wahrzeichen Aucklands, die Insel Rangitoto, liegt 10 km vor der Stadt im Hauraki- Golf. Sie ist vulkanischen Ursprungs und tauchte vor etwa 600 – 700 Jahren feuerspeiend aus dem Meer auf. Vor etwa 250 Jahren erlosch der Vulkan und es konnte sich eine einzigartige Flora und Fauna entwickeln. Die Insel ist heute unbewohnt, große Lavafelder bedecken die Oberfläche. Einzigartig auf Rangitoto sind die großen Pohutukawa- Wälder, die man nur hier findet. Der Pohutukawa- Baum ist in der Mythologie der Maori mit zahlreichen Legenden verbunden, er wird auch als New Zealand Christmas Tree (Neuseeländischer Weihnachtsbaum) bezeichnet, da er von Mitte Dezember bis Mitte Januar eine Fülle von tiefroten Blüten hervorbringt.



Rangitoto ist von Auckland aus bequem mit der Fähre zu erreichen. Von der Anlegestelle aus kann man den Weg zum Gipfel zu Fuß erwandern oder den „Zug“ benutzen, der regelmäßig fast bis zum 260m hohen Gipfel fährt. Es gibt nur wenige, einst von Sträflingen erbaute Straßen auf der Insel, die eher staubigen Pisten ähneln. Die letzen Meter muß man auf jeden Fall zu Fuß zurücklegen, über Holzstege, die in einem Halbkreis um den Berg herumlaufen, gelangt man zum Gipfel, wo man den 30 m tiefen und 200 m breiten Krater erkennen kann. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf Auckland und den Hauraki- Golf.

Außerdem sind noch die Lavahöhlen sehenswert, die entstanden, als heiße Lava an der Oberfläche erkaltete und die darunter liegende Lava weiter bergab floss und dadurch einen Hohlraum zurückließ. Über Felder aus schwarzem Basaltgestein geht es dann wieder bergab, am Fuß des Berges lädt die Boulder Bay, eine Bucht mit glasklarem Wasser zum Baden und Picknicken ein. Da es auf der Insel keine Übernachtungs- oder Versorgungsmöglichkeiten gibt, sollte man unbedingt genügend Wasser und Essen einpacken und dafür Sorge tragen, die letzte Fähre nicht zu verpassen.