Neu Seeland Parlament
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Neuseelands Parlament in Wellington


Ganz im Herzen Neuseelands, an einer besonders windigen Ecke liegt die Hauptstadt des Landes - Wellington. Wellington ist eine Stadt, die sich idyllisch an einer Bucht gelegen in die sie umgebenden Berge einschmiegt und gekennzeichnet durch zum einen großzügige Plätze in der Nähe des Hafens, vielen Kneipen und Restaurants und sobald es die steilen Hänge der umgebenden Berge hinaufgeht durch mühsames erklettern, schmale Häuser und kaum Parkplätze. Im Zentrum der Stadt findet sich die Volksvertretung, das Parlament. Das Parlament ist ein in hellem Stein gehaltenes, von Säulen verziertes Gebäude aus dem 20. Jahrhundert und besticht durch seine ruhige Eleganz, die ihm einen festen Platz in der sonst von vielen modernen Gebäuden, beeindruckenden Kunstwerken im öffentlichen Raum und verwinkelter Stadtplanung geprägten Stadt einräumt.



Es wird von den Neuseeländern selbst "Beehive" genannt, was zu deutsch soviel wie Bienenstock heißt. Der Spitzname ergibt sich durch die wabenförmige Struktur in den oberen Stockwerken, die es zu einem würdigen, aber gleichzeitig auch modernen Bau für eine Volksvertretung macht. Das Parlament beherbergt dabei sowohl die vom Volk auf vergleichsweise kurze drei Jahre gewählten Abgeordneten, als auch ihre Büros. Die 120 Abgeordneten des Parlaments vertreten gut vier Millionen Einwohner des südlichsten Mitgliedsstaates des Common Wealth. Aufgrund des 1996 eingeführten personalisierten Verhältniswahlrechts sind sogenannte Überhangmandate möglich; bei der letzten Wahl 2005 hat es allerdings nur ein Überhangmandat gegeben.

Aus den Abgeordneten des Parlaments werden die 20 Mitglieder der Regierung gewählt oder anders gesagt, die Regierungsmitglieder müssen alle Mitglieder des Parlaments sein. Mehrmals wöchentlich, allerdings vor allem in den Zeiten, in denen das Parlament keine Sitzungen hat, ist es möglich, sich durch das Gebäude führen zu lassen. Die Führungen sind sehr interessant und geben nicht nur einen Einblick in die architektonische Schönheit des Parlamentsgebäudes, sondern vermitteln auch grundlegendes zur parlamentarischen Arbeitsweise. Das Parlament zu besuchen ist daher ein Pflichttermin.