Neu Seeland Fauna
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Die Fauna von Neuseeland


Neuseeland ist von anderen Landmassen isoliert, so entwickelte sich die Vegetation völlig unabhängig und ein einzigartiges Ökosystem entstand. Viele der hier vorkommenden Tiere sind endemisch. Eine Besonderheit der Fauna ist, dass es keine Landsäugetiere gibt. Einzige Ausnahme bilden drei Fledermausarten, eine starb um 1960 aus. Besonders artenreich entwickelte sich die Vogelwelt. Durch das Fehlen natürlicher Feinde verlernten einige Arten das Fliegen. Zu den flugunfähigen Vögeln gehören der Kakapo und der Takahe (galt als ausgerottet, wurde aber 1948 „wieder entdeckt“). Der erstaunlichste Vogel seiner Gattung ist der Kiwi, gleichzeitig Nationalsymbol des Landes. Er ist der einzige Vogel mit Nasenlöchern, nachtaktiv, extrem scheu und in der freien Natur schwer zu beobachten.



Der Vogel gehört zu den bedrohten Arten. Es gibt einige Kiwihäuser, in denen man ihn garantiert zu sehen bekommt. Königsalbatrosse,ebenfalls vom Aussterben bedroht, sind auf der Otago Halbinsel zu beobachten, dort befindet sich die einzige Brutkolonie Neuseelands. Der Kea, einer der intelligentesten Vögel weltweit, treibt allerlei Unfug, knabbert die Gummidichtungen von Autos an oder klaut Wanderern die Vorräte. Die Küsten sind Lebensraum verschiedener Pinguin-Arten, darunter die Gelbaugenpinguine. Sie sind die seltenste Art der Welt und kommen nur in Neuseeland vor. Oder die kleinsten Pinguine der Welt, die Zwergpinguine. Weitere Küstenbewohner sind die Elefantenrobben, sowie die Neuseeländischen Seebären und Seelöwen.

Vor der Küste kann man sehr gut Wahlbeobachtungstouren durchführen, vor Kaikoura liegt die Wahrscheinlichkeit einen Wal zu sehen bei 95%. Immer beliebter wird das Schwimmen mit Delfinen, heute bereits an vielen Orten möglich. Eine seltene Kleindelphinart ist der Hector-Delfin. Neuseeland ist die Heimat des Tuatara, das einzige Reptil mit Schnabelkopf. Alle anderen Arten dieser Reptilienfamilie, starben vor ca. 65 Millionen Jahren aus. Neuseeland ist ein Land, in dem es keine Schlangen gibt. Tiere wie Hunde, Katzen, Igel, Ratten, Wiesel und vor allem Opossums, wurden von Immigranten mitgebracht. Sie bedrohen massiv (Besonders Opossums) die einheimische Fauna, und tragen zum Aussterben der seltenen Tiere bei.