28. April 2008

Berge in Neuseeland

Neuseeland bietet sowohl auf der Nordinsel, als auch auf der Südinsel zahlreiche Berge die in Höhen von mehr als 3.000 Metern gehen und sich sowohl zum Bergsteigen, Trekking und Skifahren eignen. Neben einzelnen Erhöhungen ziehen sich durch die beiden Teile Neuseelands massive Gebirgszüge, die die Inseln teilen.

01: Mount Cook - 3754 m - Südinsel
02: Mount Tasman - 3498 m -Südinsel
03: Mount Sefton - 3157 m - Südinsel
04: Mount Elie de Beaumont - 3117 m -Südinsel
05: Mount Aspiring - 3030 m - Südinsel

Besonders bei diesen Gipfeln mit mehr als 3.000 Meter Höhe kann von bergsteigerischen Herausforderungen gesprochen werden. So ist meist der Anmarsch zum Fuss des Berges äußerst beschwerlich und die wechselhaften Wetterbedingungen, lassen im Jahr meist nur wenige Tage zu, um an einem dieser Berge einen Gipfelerfolg zu erzielen.

23. April 2008

Flüsse und Seen Neuseelands

Neuseeland verfügt über eine Vielzahl an Flüssen und Seen, was auf den ersten Blick für eine Insel eher ungewöhnlich erscheinen mag. Wenn man sich nun aber einmal die Gebirge und Gletscher im Inland der Nord- und Südinsel anschaut, wird einem schnell deutlich, woher das ganze Süßwasser kommt, welches die Seen und Flüsse speist.

Die größten Flüsse in Neuseeland:

01: Waikato River - 425 km - Nordinsel
02: Whanganui River - 290 km - Nordinsel
03: Mataura River - 240km - Südinsel
04: Waitaki River - 110 km - Südinsel

Viele Flüsse sind beschiffbar, zum Teil werden Raftingtouren angeboten, oder einfach nur Bootstouren bei denen die Landschaft vom Wasser besichtigt werden kann.

Die größten Seen von Neuseeland:

01: Tauposee - 616 km² - Nordinsel
02: Lake Te Anau - 344 km² - Südinsel
03: Lake Wakatipu - 291 km² - Südinsel
04: Lake Wanaka - 192 km² - Südinsel
05: Lake Hawea - 142 km² - Südinsel
06: Lake Manapouri - 142 km² - Südinsel
07: Lake Tekapo - 83 km² -Südinsel
08: Lake Pukaki - 80 km² - Südinsel
09: Lake Rotorua - 80 km² - Nordinsel
10: Lake Wairarapa - 78 km² - Nordinsel
11: Lake Ohau - 52 km² - Südinsel

Viele dieser Seen wurden in den letzten Jahren zu Erholungsgebieten ausgebaut, die je nach Größe für verschiedene Wassersportarten geeignet sind.

20. April 2008

Wellenreiten in Neuseeland - Surf Highway

Neuseeland kann als ein wahres Eldorado für Wellenreiter beschrieben werden. Im Zuge der Installation von Themenstraßen wurde in den letzten Jahren der Surf Highway ins Leben gerufen, der sich an der westlichen Küstenlinie der neuseeländischen Nordinsel befindet und eine Reihe von interessanten Surfspots bietet. So lässt sich die Straße von New Plymouth in Richtung Süden bis nach Hawera befahren und an vielen Stellen befinden sich extra für Surfer errichtete Zugänge zum Meer.

Besonders durch die Form eines Bogens, bietet die Küste an der Tasmanischen See bei jeder Wind- und Wetterlage auf einer Länge von etwa 100 Kilometern ausgezeichnete Bedingungen um dem Surfsport nachzugehen. Sollte ein Spot aufgrund ungünstiger Windverhältnisse keine vernünftigen Wellen mehr aufweisen, reicht es in der Regel einige Kilometer südlich oder nördlich zu fahren, um gute Bedingungen vorzufinden.

Auch Surfanfänger finden entlang dieses Küstenabschnittes genug Surfshops und Surfschulen, um sich mit den Grundlagen dieser Trendsportart vertraut zu machen. Mit ein wenig Geschick, Ausdauer und Talent lernt man in wenigen Stunden die Grundlagen und kann sich schon bald alleine in die Wellen stürzen.

18. April 2008

Urlaub in New Plymouth

Im Westen der neuseeländischen Nordinsel direkt an der Tasmanischen See gelegen, bietet New Plymouth hervorragende Bedingungen, um während seines Aufenthaltes einige Tage Badeurlaub einzulegen und sich an den tollen Stränden der Region zu entspannen. Als eine der größten Städte an der neuseeländischen Westküste befinden sich in New Plymouth neben den Strandaktivitäten genug Möglichkeiten, den Tag vielseitig und vor allem interessant zu gestalten. Hierzu gehören Einkaufsmöglichkeiten, Kultur und Restaurants mit leckerer regionaler Küche.

Vor etwa 170 Jahren von den Europäern gegründet, war die Region rund um New Plymouth viele Jahrhunderte Lebensmittelpunkt einer Reihe von Maori Stämmen. Leider kam es in Folge der Kolonialisierung durch die Europäer zu mehreren blutigen Auseinandersetzungen, die viele Maori mit ihrem Leben bezahlen mußten.

Der Standort New Plymouth ist sowohl im Sommer als auch im Winter ein toller Standort für einen Urlaub. Im neuseeländischen Sommer lädt die Küste zum Badespaß ei, am Surfhighway gelegen schätzen besonders Wind- und Wellensurfen die optimlane Bedingungen vor Ort. Im Winter sind es nur einige Minuten mit dem Auto, um die Berge rund um den Mount Taranaki zu erreichen, wo sich gute Bedingungen für Wintersportler aller Könnerstufen bieten.

Kulturell ist vor allem die Kunstgalerie von New Plymouth zu empfehlen, vor allem die Sammlung zeitgenössischer Werke ist für den gesamten Pazifikraum einmalig. Moderne Kunst findet sich direkt an der Küste in Form der Wind Wand, von dem neuseeländischen Künstler Len Lye.

16. April 2008

Die Geschichte des Mount Cook

Mit einer Höhe von 3.754 Metern ist der Mount Cook der höchste Berg Neuseelands und gleichzeitig eine der großen bergsteigerischen Herausforderungen, auf unserem Planeten. So ist die Höhe von gerade einmal 3.754 Metern im Vergleich zu den Erhebungen in Asien eher mickrig, aber bedingt durch die Abgeschiedenheit und das schlechte Wetter am Gipfel, erreichen jedes Jahr nur wenige Bergsteiger den Gipfelerfolg. So war es in den letzten Jahren sogar öfters der Fall, dass aufgrund der Wetterverhältnisse keine erfolgreiche Besteigung vermeldet werden konnte.

Wer sich auf dieses Abenteuer einlassen möchte und plant den Mount Cook zu besteigen, sollte auf alle Fälle über ein gut geführtes Tourenbuch verfügen, in dem auch Expeditionen mit Klettern in Fels und Firn enthalten ist. Zur eigenen Sicherheit sollte ein ortskundiger Bergführer für den Besteigungsversuch gemietet werden, da nur diese Menschen die Wetterverhältnisse am Mount Cook richtig einschätzen können. Neben diesen Basisdaten, sollte man sich auch über den finanziellen Kraftakt bewußt sein, die solch ein Abenteuer bedeutet - hier bewegt man sich schnell in einem Bereich von 1.5000- 20.000 Euro pro Person ohne eine Garantie auf den Gipfelerfolg.

Aber nicht nur für Bergsteiger die den Mount Cook erklimmen wollen, lohnt eine Reise in den  Mount Cook National Park. Zahlreiche atemberaubende Naturlandschaften in Form von Gletschern, Fjorden und Wäldern lassen sich auf mehrtägigen Touren entdecken. Neben der Möglichkeit zum Camping, wurden in den letzten Jahren auch eine Reihe von Schutzhütten errichtet, die eine warme und sichere Übernachtungsmöglichkeit bieten.

14. April 2008

Nelson im Norden der Südinsel

Die Stadt Nelson gilt als die Wiege des neuseeländischen Rugbys, so fand vor mehr als 140 Jahren das erste Rugbyspiel auf neuseeländischem Boden in Nelson statt.  Zwar auf der Südinsel gelegen, ist Nelson geographisch gesehen der Mittelpunkt des Landes, sodass die Stadt sich wunderbar als Ausgangspunkt für Rundreisen durch Neuseeland eignet. Direkt am Meer gelegen, lassen sich diverse Wassersportarten betreiben, durch die mehr als 2400 Sonnenstunden im Jahr, steht auch einem ausgedehntem Badespaß am Strand nicht viel im Weg.

Das Umland von Nelson ist gespickt mit zahlreichen Nationalparks, in denen sich die Flora und Fauna der neuseeländischen Südinsel erleben lässt. Viele deutsche Siedler kamen in den letzten Jahrhunderten nach Nelson, was sich auch heute im Stadtbild erahnen lässt. Zu den Sehenswürdigkeiten von Nelson gehören die große Kirche im Art Deco Stil, die vielen Musik- und Kulturfestivals in den Sommermonaten sowie die Holzhäuser aus der Kolonialzeit.

Für jeden Anspruch finden sich in Nelson entsprechende Unterbringungen, vom einfachen Hostel, über Ferienwohnung bis hin zu Hotels ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Mit einem Mietwagen ausgestattet, lassen sich viele interessante Touren entlang der Küste, oder in das Inland der Südinsel unternehmen.

13. April 2008

Sehenswürdigkeiten in Queenstown

Am Rand der Neuseeländischen Alpen, findet sich das kleine Städtchen Queenstown, auf der neuseeländischen Südinsel wieder. Durch den Schutz der Berge, ist das Klima in Queenstown relativ kontinental geprägt, was für diesen Bereich ungewöhnlich ist. Kontinental bedeutet, dass die Temperaturen während des neuseeländischen Sommers wärmer als in anderen Regionen des Landes sind und entsprechend die Temperaturen, während des neuseeländischen Winter niedriger ausfallen. Regenfeste Kleidung sollte auf alle Fälle während des gesamten Jahres im Reisegepäck vorhanden sein, um sich vor den reglmässig auftretenen Schauern zu schützen.

Von Queenstown lassen sich während des gesamten Jahres tolle Touren in die traumhafte Landschaft des Queenstown-Lakes-Distrikt unternehmen. So sind je nach Jahreszeit eine Vielzahl von Sportmöglichkeiten geboten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Wassersport, Skifahren, Radfahren, Wandern, Bergsteigen sind nur exemplarisch hier aufgeführt. Auch Extremsportler kommen auf ihre Kosten, so soll das Bungee Jumping in der Nähe von Queenstown erfunden worden sein. Durch den Flughafen der sich in unmittelbarer Nähe von Queenstown befindet, gestaltet sich auch die An- und Abreise als äußerst komfortabel und es müssen keine langen Transfers unternommen werden.

9. April 2008

Sehenswürdigkeiten in Dunedin

Ziemlich im Süden der neuseeländischen Südinsel gelegen, bietet Dunedin städtisches Flair, auf der im großen und ganzen relativ dünn besiedelten Südinsel. Besonders für Urlauber die eine Rundreise durch Neuseeland planen, lohnt es auf alle Fälle sich einmal Dunedin anzuschauen. Mit seinen 110.000 Einwohnern, direkt am Pazifischen Ozean gelegen, bietet sich Dunedin für zahlreiche Aktivitäten in Verbindung mit dem Wasser an. Ob Segelsport, Tauchsport, Angelsport oder Walbeobachtung, viele Wünsche können hier ohne großen finanziellen Aufwand erfüllt werden.

Also Studentenstadt ist der Innenstadtbereich von Dunedin äußerst vielseitig und es lässt sich bis in die Nacht hinein, einiges erleben. Im Kontrast hierzu stehen die vielen naturräumlichen Sehenswürdigkeiten, durch die hohen Umweltauflagen der Region, können so viele Tierpopulationen noch in ihrem naturräumlichen Lebensraum beobachtet werden, welcher bisher noch nicht von den Menschen beeinflußt wurde.

Sehenswürdigkeiten die sie sich in Dunedin unbedingt anschauen sollten, sind die vielen kolonialen Bauten - die dokumentieren, dass die Stadt im vorherigen Jahrhundert die reichste von ganz Neuseeland war. Geprägt von englischer Bauweise kommt man sich in der Innenstadt von Dunedin, wie in einer englischen Kleinstadt vor. Kleine Hotels, Pensionen und Bed & Breakfast Häuser bieten sich zu einer preisgünstigen Übernachtung in Dunedin an.

7. April 2008

Rugby in Neuseeland

Seit der Rugby-Weltmeisterschaft im letzten Jahr in Frankreich ist auch bei uns diese Sportart mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten. In Neuseeland hingegen gehört Rugby zu den Nationalsportarten und in fast jedem kleinen Ort, gibt es zumindest ein Rugbyfeld. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die neuseeländische Rugbynationalmannschaft zu den besten weltweit gehört.

Die All Blacks wie die Mannschaft unter Kennern auch genannt wird, hat bisher einmal die Rugby Weltmeisterschaft gewonnen (1987). Das “All Black” wird auch sehr gut durch die schwarze Spielkleidung der Neuseeländer dokumentiert. Hinzu kommen noch acht Turniersiege bei dem Tri Nations, einem Turnier zwischen Neuseeland, Australien und Südafrika. Besonders zu erwähnen ist sicherlich, dass die All Blacks zur Zeit gegen alle anderen Nationalmannschaften eine positive Statistik aufweisen und fast 75 Prozent aller Spiele siegreich bestreiten.

Etwas besonderes bei den All Blacks ist die sogenannte Haka, welche vor dem Beginn eines jeden Nationalspiels von der neuseeländischen Mannschaft durchgeführt wird. Dabei handelt es sich um einen Tanz der Maori, welcher dazu dienen soll die Gegner einzuschüchtern. Neben den Neuseeländern verwenden nur noch die Nationalmannschaften von Samoa (Siva Tau), Fidschi (Cibi) und Tonga (Sipi Tau) einen eigenen Rritualtanz.

5. April 2008

Sehenswürdigkeiten in Christchurch

Christchurch auch die “Garden City” von Neuseeland genannt, ist mit seinen 350.000 Einwohnern die größte Stadt auf der neuseeländischen Südinsel. Vor allem die vielen Bauten aus der englischen Kolonialzeit lassen viele tolle Ausflüge zu diesen Sehenswürigkeiten von Christchurch unternehmen. Neben diesem englischen Touch finden sich in der Umgebung der Stadt, aber auch eine Reihe von weiteren Sehenswürdigkeiten im Maori Umfeld lassen sich entdecken.

Vom Stadtzentrum mit der großen Kathedrale von christchurch, lassen sich die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt ohne große Probleme per Fuß zu erreichen. Gute Informationen zu Ausflugszielen bekommt man im Tourismusbüro von Christchurch, in dem sich Broschüren in verschiedenen Sprache vorfinden. Durch die Lage am Meer bieten sich zahlreiche Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Wasser an. Auch ist Christchurch Ausgangspunkt für viele Kreuzfahrten in die Nordpolregion, so starteten bereits die großen Forscher und Entdecker zu Beginn des 20.Jahrhunderts von hier.

Verkehrstechnisch günstig gelegen, wird der Internationale Flughafen von Christchurch von einer Reihe amerikanischer und australischer Fluglinien angeflogen. Auch um Erkundungen auf der Südinsel zu unternehmen bietet sich die Stadt, als einer guter Start- und Endpunkt einer solchen Rundreise an.

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