Wer sich für das Thema nach Neuseeland auswandern interessiert, sollte sich vor allem damit beschäftigen, welche Berufe in Neuseeland gefragt sind und einem den Einstieg ins Berufsleben ungemein erleichtern. Bei anderen Berufen sieht es hingegen in Neuseeland düster aus, da in der Regel Muttersprachler bevorzugt werden und es einem Schwierigkeiten bereiten kann, die Anforderungen zur Einbürgerung zu erfüllen.
Besonders im Handwerk lassen sich für Einwanderer interessante Perspektiven finden. Vor allem in der ersten Zeit sollte es mit einer entsprechenden Ausbildung kein großes Problem sein einen Job zu finden, mit dem sich bis zu NZ$25 verdienen lässt. Auf diesen ersten Erfahrungen bauend, kann man nach einiger Zeit selber einen Betrieb gründen und seinen Lohn erhöhen.
Weitere Fachkräfte die gesucht werden, finden sich im IT-Bereich. Leider bieten viele Firmen in der Anfangszeit keine langfristigen Verträge an, was einem keine Planungssicherheit beschert. Dies liegt vor allem an den Voraussetzungen die in Neuseeland erfüllt werden müssen, um eingebürgert zu werden. Auch suchen viele neuseeländische Unternehmen in erster Linie Arbeitnehmer in englischsprachigen Ländern, dies gilt auch für viele Positionen im Management.
Als Fazit lässt sich ziehen, dass Neuseeland mit Sicherheit ein Traumland ist. Nur muss man sich als Mitteleuropäer extrem umstellen, da der Arbeitsmarkt in Neuseeland absolute Flexibilität verlangt und man bereit sein muss, sich trotz Berufsbildung anders zu orientieren.
Ein Schüleraustausch nach Neuseeland ist mit Sicherheit eine interessante Sache. Nur bis man dann als Schüler erst einmal Neuseeland erreicht, ist in der Regel ein langer Prozess und beinhaltet eine Reihe von Vorbereitungen und Stunden der Recherche. Daher sollten erst einmal die Voraussetzungen für einen Schuljahr in Neuseeland geklärt werden, bevor man gedank lich anfängt seine Sachen zu packen. So stellt ein Austauschjahr auch eine hohe finanzielle Belastung dar, die nicht von jeder Familie getragen werden kann - zum Glück bieten sich hier für entsprechende Voll- der Halbstipendium an, für die man sich aber auch rechtzeitig bewerben muss und in der Regel entsprechende Qualifikationen vorzuweisen hat.
So sollten auf alle Fälle die schulischen Leistungen stimmen, damit der Stoff den man während seines Aufenthaltes in Neuseeland verpasst, nach der Rückkehr in Fleißarbeit nachgearbeitet werden kann. Auch sollte schon eine gewisse Selbständigkeit vorhanden sein, offene Jugendlicher haben es viel einfacher neue Kontakter in der unbekannten neuseeländischen Umgebung zu knüpfen und sind in der Regel gewillter neues kennenzulernen. Eine gewisse Reife die einem hilft fremde Kulturen zu verstehen und vor allem auch zu tolerieren, ist ein weiterer wichtiger Punkt, der unbedingt beim Austauschschüler vorhanden sein sollte.
Meist werden Austauschschüler in Neuseeland in Gastfamilien untergebracht, als Alternative bietet sich auch ein Internat an - die sich sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordinsel finden. Meist hat man keinen großen Einfluss auf den Ort, an dem die Gastfamilie wohnt - durch die dünne Besiedlung Neuseelands ist es aber sehr wahrscheinlich, dass man eher in größeren Städten wie zum Beispiel Christchurch oder Dunedin untergebrach wird. Aber auch die absolute Einöde ist möglich und sollte in seinen Planungen in Betracht gezogen werden.
Auch bei der Wahl des Anbieters scheiden sich die Geister, in der großen Masse der Betreiber, ist es auf den ersten Blick schwierig den passenden für sich zu finden. Sehr gute Informationen lassen sich in der Regel auf Informationsveranstaltungen ergattern, auf denen teilweise auch ehemalige Austauschschüler Rede und Antwort stehen.
Au-pair ist eine gute Möglichkeit Neuseeland zu besuchen, die Kultur, das Land und die Sprache direkt am Nabel kennen lernen zu können. In der Regel wird man als Au-Pair in einer neuseeländischen Familie untergebracht und kümmert sich unterstützend um die Kinder und den Haushalt der Familie. Als Gegenleistung kriegt man eine kostenlose Unterkunft, Verpflegung und in der Regel auch noch ein Taschengeld, mit dem sich die Freizeit in Neuseeland ohne größere Probleme realisieren lässt.
Nur im Dschungel der Au-Pair Agenturen die richtige zu finden, stellt schon einmal eine große Herausforderung dar. Neben den sicherlich vielen seriösen Anbietern, die über ein Netz an geeigneten Familien in Neuseeland verfügen, gibt es auch schwarze Schafe denen es alleine um den Profit einer Au-Pair Vermittlung geht. Eine eingehende Recherche im Internet und soweit möglich Kontakt zu den ehemaligen Au-Pais tut hier Abhilfe. Zwar kann auch auf eigene Faust sein Au-Pair Jahr in Neuseeland organisiert werden, nur stößt man hier meist auf unüberwindbare Probleme im Bereich der Viserteilung etc.
Hat man sich erst einmal für Neuseeland als Au-Pair Land entschieden, kann es eigentlich recht schnell gehen. Die Mindestanforderungen der meisten Familien sind guter englischer Grundwortschatz, eventuell schon eine vorhandene Ausbildung oder der Wille sich in Neuseeland neben dem Au-Pair Beruf weiterzubilden und eine Altersbeschränkung von 18 bis 30 Jahren. Zwar verbindet man mit dem Begriff Au-Pair in erster Linie Mädchen / Frauen, aber in den letzten Jahren nehmen auch immer mehr junge Männer die Möglichkeit in Anspruch, durch ein Au-Pair Jahr in Neuseeland neue Erfahrungen zu sammeln.
In einer globalen Welt ist es auch kein großes Problem mehr, ein Austauschjahr am anderen Ende der Welt, wie zum Beispiel in Neuseeland zu verbringen. Doch trotzdem ist solch ein Jahr in Neuseeland, vor allem für junge Menschen immer noch ein große Herausforderung und Abenteuer. Ob als Au Pair in Neuseeland, als Austauschschüler an einer neuseeländischen Schule oder mit einem Work and Travel Visum – all diese Varianten sollten nicht ohne eine entsprechende Vorbereitung auf Neuseeland in Angriff genommen werden.
Ganz klassisch ist sicherlich der Aufenthalt für jungen Menschen als Au Pair in einer neuseeländischen Familie, gegen Unterbringung und einen Lohn kümmert man sich für einen Zeitraum von einigen Monaten bis hin zu einem Jahr, um die Kinder der Familie. Während dieser Zeit lernt man Land und Leute hautnah kennen und kann seine Sprachkenntnisse auf ein hohes Niveau bringen. Auch ist ein au pair Job in Neuseeland sicherlich eine sehr gute Feuerprobe, ob einem eine Anstellung in einem fernen Land weit weg von Freunden und Familie liegt.
Ein etwas jüngeres Publikum sprechen ein Schulaustauschjahr in Neuseeland an. Meist in der 11. Klasse des Gymnasium werden die Jugendlichen für einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten in neuseeländischen Gastfamilien untergebracht und lernen so das normale Leben in Neuseeland kennen. Entsprechende Englischkenntnisse vorausgesetzt, bietet solch ein Jahr eine gute Möglichkeit schon in jungen Jahren fremde Kulturen kennen zu lernen. Hinzu eröffnen sich für Austauschschüler später ungeahnte Möglichkeiten, da solch ein Austauschjahr in Neuseeland in jeder Bewerbungsmappe für den späteren Beruf eine gute Referenz darstellt.
Etwas mehr für abenteuerlustige ist ein Work und Travel Jahr in Neuseeland. Meist nur mit einem großen Rucksack ausgestattet, reist man das ganze Jahr durch Neuseeland und verdient sich mit kleinen Jobs seinen Unterhalt. Bei dieser Art zu reisen spielt vor allem der kulturelle Gedanke eine besonders wichtige Rolle, man steht sehr eng im Kontakt zu den neuseeländischen Einwohnern und wird sich wohl nach dem Work und Travel Jahr schon fast als ein halber Neuseeländer fühlen.
Dieser Text war vor allem eine kurze Einleitung in die Möglichkeiten, die sich bieten ein Jahr in Neuseeland verbringen zu können. In den nächsten Tagen finden sich hier zu den drei angesprochenen Bereichen weitere und vor allem ausführliche Texte, in denen auf Visum, Krankenversicherung etc. eingegangen wird.