Radtouren durch die Natur von Neuseeland
Neuseeland ist wahrlich ein Paradies für Radtouren, durch die landschaftlich äußerst vielseitige Inselwelt und durch die gute Qualität der Straßen, vergeht auch auf längeren Touren durch Neuseeland nicht die Lust in die Pedale zu treten. Da Radfahren in Neuseeland sehr beliebt ist, gibt es auch keine größeren Probleme sich entsprechender Räder zu leihen oder zu kaufen. Vor allem wenn man sich dazu entscheidet ein Fahrrad zu kaufen, bietet es sich nach der Tour immer noch an, die Räder wieder an ein Fahrradgeschäft in Neuseeland zu verkaufen. Sofern die Räder sich in einem guten Zustand befinden, kommt dies meist günstiger als wenn man Fahrräder für mehrere Wochen mieten würde.
So ist aber auch zu bedenken, dass man sich nicht ganz unvorbereitet auf solch eine Fahrradtour in Neuseeland begeben sollte. Mit entsprechenden Karten ausgerüstet, kann man etlichen Abende damit verbringen Routen auszudenken und zu gucken, wo sich am besten Übernachtungspause einlegen können. Durch das Fahrrad ist man ja sehr flexibel und kann an Orten längere Zeit verweilen, die einem besonders gut gefallen.
Wichtig vor allem wenn man plant längere Zeit unterwegs zu sein ist eine gewisse Kondition im Bereich der Ausdauer. Dies lässt sich aber in wenigen Monaten trainieren, sofern man sich Zuhause schon dazu motivieren kann 2-3 mal die Woche für 1-2 Stunden auf dem Fahrrad zu trainieren. So sollte auf keinen Fall das Terrain und Streckenprofil Neuseelands unterschätzt werden, neben vielen flachen Passagen, gibt es auch eine Reihe von kopierten Gebieten, die schon eine gewisse Ausdauer erfordern.
Damit man solch eine Fahrradreise nach Neuseeland auch genießen kann, bietet es sich schon an mindestens drei Wochen oder besser vier bis sechs Wochen Zeit für seine Fahrradtour einzuplanen. Als beste Reisezeit bietet sich unsere Winterzeit von Dezember bis März an, da zu diesem Zeitpunkt auf der Südhalbkugel Sommer herrscht.
Die Unterbringung kann sowohl in kleinen Pensionen, oder in einem der vielen Campingplätze erfolgen, so lassen sich auch sehr gut Tourenabschnitte planen. Nicht zu vergessen ist die Möglichkeit, dass es in Neuseeland auch erlaubt ist, auf Flächen zu campen die sich nicht im Privatbesitz befinden.