Tourismus auf Stewart Island
Ganz im Osten von Neuseeland findet sich Stewart Island, welch sich etwa über eien Fläche von 1750 km² erstreckt und vom Tourismus, bisher noch nicht in breiter Masse entdeckt wurde. Dabei bietet Stewart Island mit seinem einzigen Ort Oban in der Halfmoon Bay und dem Rakiura Nationalpark hervorragende Bedingungen, um einen Urlaub im direkten Kontakt zu einer unberührten Natur verbringen zu wollen.
Dies wird auch schon an der Anreise deutlich, die entweder per Flugzeug oder mit einer Fähre zu erfolgen hat - die einzelnen Ansiedlungen auf Stewart Island sind nicht mit einem Straßennetz untereinander verbunden, sodass eine Weiterreise nur per Flugzeug oder Schiff erfolgen kann.
Von James Cook entdeckt, war die Stewart Island schon lange for dieser Entdeckung von dem Maori besiedelt. Für europäische Siedler war die Insel in der Vergangenheit vor allem als Fischstation beliebt, eine dauerhafte Besiedlung an mehreren Stellen von Stewart Island scheitert aber weiterhin an der Abgelegenheit.
Der Ort Oban in der Halfmoon Bay hat sich in den letzten Jahren aber in touristischer Sicht entwickelt, neben Hotels bietet Oban seinen Besuchern seit einiger Zeit sogar einen Golfplatz, um die Freizeit abwechslungsreich gestalten zu können. Natürlich kommen die Besucher nicht aufgrund der Attraktionen in Oban auf Stewart Island, viel mehr sind es die Naturschönheiten im Rakiura Nationalpark, die dafür sorgen das das Interesse an Besuchen immer größer wird.
So sind zur Zeit weite Teile der Insel für Besucher kaum zugänglich, da es keine Pfade / Wege gibt. Für Wanderer interessant ist der Rakiura Track, welcher auf einer Länge von 30 Kilometern durch den Park führt und einem die Flora und Fauna näherbringt. Natürlich muss diese Tour nicht an einem Tag bewältigt werden, sondern es stehen in regelmässigen Abständen Hütten für die Übernachtung bereit, sodass der Track gemütlich in drei bis vier Tagen zu bewältigen ist.
Neben Stewart Island befinden sich im Osten von Neuseeland noch zwei weitere kleinere Inseln, die vor allem bei Naturfreunden beliebt sind. Dies ist zum einen Codfish Island und Ruapuke Island, welche unbewohnt sind und nur mit besonderen Genehmigungen und Führern betreten werden dürfen.