Die Geschichte des Mount Cook
Mit einer Höhe von 3.754 Metern ist der Mount Cook der höchste Berg Neuseelands und gleichzeitig eine der großen bergsteigerischen Herausforderungen, auf unserem Planeten. So ist die Höhe von gerade einmal 3.754 Metern im Vergleich zu den Erhebungen in Asien eher mickrig, aber bedingt durch die Abgeschiedenheit und das schlechte Wetter am Gipfel, erreichen jedes Jahr nur wenige Bergsteiger den Gipfelerfolg. So war es in den letzten Jahren sogar öfters der Fall, dass aufgrund der Wetterverhältnisse keine erfolgreiche Besteigung vermeldet werden konnte.
Wer sich auf dieses Abenteuer einlassen möchte und plant den Mount Cook zu besteigen, sollte auf alle Fälle über ein gut geführtes Tourenbuch verfügen, in dem auch Expeditionen mit Klettern in Fels und Firn enthalten ist. Zur eigenen Sicherheit sollte ein ortskundiger Bergführer für den Besteigungsversuch gemietet werden, da nur diese Menschen die Wetterverhältnisse am Mount Cook richtig einschätzen können. Neben diesen Basisdaten, sollte man sich auch über den finanziellen Kraftakt bewußt sein, die solch ein Abenteuer bedeutet - hier bewegt man sich schnell in einem Bereich von 1.5000- 20.000 Euro pro Person ohne eine Garantie auf den Gipfelerfolg.
Aber nicht nur für Bergsteiger die den Mount Cook erklimmen wollen, lohnt eine Reise in den Mount Cook National Park. Zahlreiche atemberaubende Naturlandschaften in Form von Gletschern, Fjorden und Wäldern lassen sich auf mehrtägigen Touren entdecken. Neben der Möglichkeit zum Camping, wurden in den letzten Jahren auch eine Reihe von Schutzhütten errichtet, die eine warme und sichere Übernachtungsmöglichkeit bieten.